10 Gründe keinen Hummer zu essen


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Die meisten Menschen fühlen sich unwohl bei dem Gedanken, Hummer zu kochen und zu essen – aus gutem Grund: Wie alle Tiere, können auch Hummer Schmerz empfinden, und sie leiden, wenn man sie aufschneidet, grillt oder bei lebendigem Leibe kocht. Wasser wieder heiß ist”, so der Luxusrestaurant-Koch Bernhard Gössnitzer.

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1. Hummer haben Rechte

PETA ist der Ansicht, dass die Grundrechte aller  Tiere, also ihre ureigensten Interessen, berücksichtigt werden müssen, egal, ob  die Tiere für den Menschen von irgendeinem Nutzen sind oder als Delikatesse  gelten. Genau wie wir können sie leiden und haben ein Interesse daran, ihr  eigenes Leben zu leben, ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit. Daher steht es  uns nicht zu, Hummer für unsere Ernährung zu fangen, zu quälen und zu  töten.

2. Gekocht werden tut weh … auch Hummern

Stellen Sie sich vor, man wirft  Sie in einen Topf mit kochendem Wasser. Für Hummer ist solch ein Tod vermutlich  noch qualvoller als für uns, denn sie haben kein autonomes Nervensystem, das sie  durch Ausschüttung von Endorphinen betäuben würde. Sie leiden folglich so lange  bis ihr Nervensystem durch das Kochen zerstört ist. Und das kann bis zu 3  Minuten dauern.
Es ist ein Märchen dass Hummer, wenn  sie in siedend heißes Wasser geworfen werden, sofort sterben. Meistens werden  fünf Hummer auf einmal ins Wasser geworfen. Das kühlt das Wasser dementsprechend  ab. Die Folter dauert so lange, bis das Wasser wieder heiß ist”, so der  Luxusrestaurant-Koch Bernhard Gössnitzer.

3. Es gibt keine alternative, schmerzlose Tötungsweise

Mit dem Messer  ins Gehirn stoßen und darin herumbohren? Lebend in der Mitte durchschneiden?  Lebendig einfrieren? Wie würden sie denn am liebsten getötet werden wenn Sie ein  Hummer wären? Gar nicht? Na also!

4. Hummer sind faszinierende Tiere

Hummer haben blaues Blut, kauen mit  dem Magen und werden so alt wie Elefanten. Die nachtaktiven Einzelgänger leben  in Höhlen und unter Steinen in Wassertiefen von bis zu mehr als 50 Metern. Die  meisten Hummer sind “Rechtshänder” (die rechte Schere ist kräftiger und dient  dem Beutefang sowie der Verteidigung. Mit der linken Schere zerkleinern sie die  Nahrung), bei “Linkshändern” ist das andersrum. Bei einer Größe von maximal 70
cm erreichen sie ein Gewicht von 9 Kilogramm. Die Weibchen werden erst mit 6
Jahren geschlechtsreif und laichen alle 2 Jahre. Sie tragen bis zu 100.000 Eier
neun Monate an ihrem Schwanzteil mit sich herum. Die Larven sind frei
schwimmend. Junge Tiere häuten sich bis zu neun Mal pro Jahr, ältere Tiere nur  noch alle zwei Jahre.

5. Fang, Transport und Lagerung sind Tierquälerei

Die meisten Hummer  werden aus den USA oder Kanada importiert, da sie in Deutschland bereits fast  ausgerottet wurden. Nach dem Fang werden die Tiere in großen Fabriken auf  Fließbändern nach Größe sortiert und mit zusammengebundenen Scheren einzeln in  dunkle, enge Metallboxen verpackt. In Kühlhäusern bleiben sie ohne Futter  manchmal wochenlang bewegungslos aufgestapelt, bis sie in alle Welt verschickt  werden. Auch beim Fischhändler sitzen sie weiterhin mit zusammen gebundenen  Scheren, aufeinander gestapelt und ohne Futter in kleinen Becken, so lange bis  jemand sie kauft, lebend im Kühlschrank aufbewahrt und sie anschließend in  kochendes Wasser wirft.

6. Hummer sterben aus

Vor der Küste Helgolands gab es einst einen  reichen Hummerbestand, doch inzwischen ist der Hummer vom Aussterben bedroht.  Helgoländer Hummerfischer fangen jährlich nur noch zwischen 200 und 300
Exemplare, früher waren es noch etwa 20.000 Tiere. In der Biologischen Anstalt
Helgoland züchten Biologen Hummer und entlassen den Nachwuchs später in seinen  natürlichen Lebensraum.

7. Auch Hummer-Esser sterben aus…

Möchten Sie die letzte Ratte sein, die  das sinkende Schiff verlässt, nachdem alle anderen bereits abgesprungen sind?  Luxus-Chefköche, Promis und Adelige, manche Städte (Reggio Emilia) und Länder  (Neuseeland, 2 Staaten in Australien, Schottland, England und Norwegen) lehnen  das Lebendkochen von Hummer inzwischen ab und planen einen dementsprechenden
Gesetzesentwurf wie Österreich, der Hummer seit dem 1. Januar 2005 mit
Wirbeltieren gleichstellt. Möchten Sie der Letzte der Barbaren sein?

8. Hummer-Esser leben gefährlich

Das Risiko eines Allergieanfalls nach  dem Verzehr von Krustentieren ist nicht zu unterschätzen. Eine 20-jährige  Amerikanerin erlitt nach dem Gute-Nacht-Kuss ihres Freundes, der Hummer gegessen  hatte, beinahe einen tödlichen Allergie-Schock mit einer lebensbedrohlichen  Atemnot und allen anderen Allergiesymptomen. “Allergische Reaktionen nach dem  Genuss von Krusten- oder Weichtieren treten häufig bei  Hausstaubmilben-Allergikern auf”, so Professor Dr. Thomas Fuchs, Allergologe und  Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen. Hummer sind auch oft  hochgradig mit Bakterien und Pestiziden verseucht und im Körper toter Hummer  bilden sich recht schnell Giftstoffe, die zu Lebensmittelvergiftungen führen  können.

9. Es gibt doch Veggie – Hummer

Warum lebende Tiere quälen und töten, wo es doch leckeren veganen Hummer (Rezepte und Fertigprodukte) gibt und selbst Restaurants inzwischen vegetarische “Hummerschwänze” anbieten?

10. Nur ein Dummer isst Hummer

Egal ob Sie Tiere mögen oder nicht, reich sind oder arm, ob Ihnen Hummer schmeckt oder nicht, Hummer zu essen ist grausam, ja barbarisch, das sollte jeder erkennen, selbst wenn er einen Stein anstelle eines Herzens hat.

Alleine das Vorhandensein eines Verstandes zum Nachdenken und eines noch so geringen ethischen Bewusstseins, oder einer “ethischen Intelligenz” sollte ausreichen, um einem den Appetit auf Hummer zu verderben.