Pink Maki Sushi

superfoodsRezept vom Buch Vegane Superfodds Surdham Göb AT Verlag
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung

Zutaten für 4 Portionen:Pink Maki Sushi

Eingelegter Ingwer *

  • 100 g Ingwer
  • 1 EL Rohrrohrzucker
  • Salz

Sushifüllung

  • 4 getrocknete oder 6 frische Shiitakepilze
  • 6 EL Tamari (Sojasauce) für die Pilze
  • 125 g Spinat
  • 1 Karotte
  • 200 g Tofu natur
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 40 ml Tamari für den Tofu
  • 250 g Sushi Reis
  • 6 EL Apfelessig
  • 3 EL Agavendicksaft
  • Salz
  • 1 Rote Bete (Rande / Rohne)
  • 5 Noriblätter**

Zubereitung:

Eingelegter Ingwer
Den Ingwer schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Mit Zucker und Salz vermischen und einige Stunden, am besten über Nacht durchziehen lassen. So wird der Ingwer weich.

Sushifüllung
Die getrockneten Shiitakepilze in etwa ½ Liter Wasser zum Kochen bringen, die Sojasauce dazugeben und bei geringer Hitze 1 Stunde kochen lassen. Die Pilze aus dem Sud nehmen und abkühlen lassen, den Stiel entfernen und die Pilzhüte in hauchdünne Streifen schneiden. (Bei frischen Shiitake einfach den Stiel entfernen und die Pilzhüte in feine Streifen schneiden). Die Pilze in einer Pfanne in 1 EL Öl mit etwas Tamari kurz anbraten.

Den Spinat verlesen, gut waschen und in kochendem Salzwasser 10 Sekunden blanchieren, mit einer Schaumkelle herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen, evtl. auspressen, dann in feine Streifen schneiden.

Die Karotte schälen und in feine Streifen lange Streifen schneiden.
Ebenfalls im kochenden Wasser blanchieren und kalt abschrecken.

Den Tofu in ½ cm dicke Streifen schneiden und in einer beschichteten Pfanne im heißen Öl und mit Tamari leicht anbraten.

Den Sushi Reis gründlich waschen, gut abtropfen lassen und mit 375 ml Wasser aufsetzen. Den Reis bei geschlossenem Deckel 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und weitere 5 Minuten quellen lassen. Dann den Reis auf einem Backblech ausbreiten, damit er schneller abkühlt. Mit Apfelessig, Agavendicksaft und Salz würzen. Die Rote Beete schälen (dafür am besten Wegwerfhandschuhe anziehen) und fein reiben. Den Saft aus dem Fruchtfleisch zum Reis pressen und locker vermengen, sodass er ganz pinkfarben wird (nicht zu viel Saft verwenden, sonst wird der Reis matschig).

Herstellen der Sushirollen
Auf einer mit Frischhaltefolie abgedeckten Bambusmatte ein Noriblatt mit der rauen Seite nach oben auslegen. Mit angefeuchteten Fingernetwas Reis locker auf der Hälfte des Blattes ausbreiten. Mit einer Hand andrücken, dabei mit der anderen hand eine scharfe Kante bilden. Der Länge nach etwas Ingwer, Pilze, Spinat, Karotten und Tofu auf verteilen. Dann mit Hilfe der Bambusmatte alles mit mäßigem Druck eng aufrollen. Zum Vercshließen der Sushi ein paar Tropfen Wasser auf die Kante der Algenblätter geben und das Ende am Röllchen festdrücken.
Zum Servieren die Sushirollen (Maki) mit einem benetzten scharfen Messer schneiden, zwischendurch die Klinge immer wieder mit einem Tuch abwischen. Den eingelegten Ingwer dazu reichen.

Anmerkungen:
Für Maki-Sushi muss der Reis nach dem Ausdampfen schön trocken und bissfest sein.
Färben kann man den Reis auch mit Saft von Spinat oder Petersilie, Kurkuma oder andere färbende Zutaten.
Aufgeschnitten sehen die Röllchen auf einem Buffet oder zum Aperitif toll aus, sie sind farbenfroh und lassen sich gut mit den Händen essen.
Ohne den eingelegten Ingwer sind die Maki-Sushi zuckerfrei.

*gibt es im Biofachhandel auch fertig
**Die Noriblätter sind sehr unterschiedlich, am besten durchprobieren.
Text in kursiver Schrift ist frei interpretiert
pdf: Pink Maki Sushi.pdf